Lernen lernen

,,Lerne!" - ,,Lerne mehr" - ,,Lerne sorgfältiger!" - Wie oft hört man diese Sätze wohl als SchülerIn von Lehrer- und Elternseite? Nach Tests, Klassenarbeiten oder im Alltag, vermutlich oft dann, wenn die Ergebnisse nicht so ausgefallen sind, wie sie hätten ausfallen sollen. Umgekehrt stellen SchülerInnen immer wieder fest: ,,Aber ich habe doch gelernt; die halbe Nacht habe ich dran gesessen."

Stellt sich die Frage: Wie geht ,,Lernen"? Wie lernt man mehr, sorgfältiger oder besser? Wie kann man überhaupt Lernergebnisse darstellen oder auch präsentieren?

Das einstündige Fach Lernen lernen in Klasse 6 versucht, genau diesen Fragen nachzugehen. Auch wenn das Lernen oft eine Frage der inneren Motivation ist - interessiert man sich als Mensch für einen Gegenstand, lernt man ihn eben leichter und schneller - gibt es doch einige Kniffe und Tricks, wie man die gestellten Aufgaben erfolgreicher meistern kann.

Daher werden im Fach folgende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt:

  • Analyse des individuellen Lerntyps
  • sinnvolle Erledigung von Hausaufgaben
  • effektive Vorbereitung auf Tests und Klassenarbeiten
  • zielführendes Lernen mit einem Partner oder in der Gruppe
  • Bedeutung von Aufgabenstellungen
  • Erfassen und Strukturieren von Wissen
  • schnelles und nachhaltiges Lernen von Grammatikregeln
  • Umgang mit Bewertungs- und Kriterienrastern bei der Plakat- und Vortragsgestaltung

Erprobt wird alle Theorie am praktischen Schullalltag. So wird der Umgang mit Kriterienrastern bei der Plakatgestaltung nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch praktisch an einem aktuellen Unterrichtsprojekt erprobt und trainiert. Nur so können Maßstäbe und Methoden für die SchülerInnen transparent gemacht werden.

Ziel ist es, die SchülerInnen für ihr eigenes Verhalten beim Lernen zu sensibilisieren und ihnen ihre Stärken, aber auch Schwächen aufzuzeigen. Es gilt Handlungsoptionen zu entdecken, die zu mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein bei der Gestaltung des individuellen Lernprozesses führen.

Lernen bedeutet sicher immer Anstrengung und Mühe, kann aber auch Spaß machen - wenn man weiß, wie und erfolgreich dabei ist.


Und hier zwei kleine Kostproben:
Gedichte zum Deklinationsschema des lateinischen Pronomens is, ea, id

Is, ea, id - auf geht's zu Schmidts!
Dreimal eius, dreimal ei -
die Wartezeit ist nun vorbei!
Eum, eam, id -
wer kommt heute mit?
Eo, ea, eo -
schnell noch einmal Deo.

Anakin, Latein Klasse 6

 

Das war alles kinderleicht,
doch der Nominativ Plural kommt und streikt.
ei/ ii, eae, ea - das gibt's doch nicht.
Doch, doch - na klar.

Genitiv ist ratlos still und sagt nur eorum, earum,
weil er nicht will.
Dativ kommt mit lautem Schrei:
eis / iis - ist auch dabei.

Akkusativ weiß auch nicht mehr
und schreit dem Dativ hinterher:
eos, eas, ea -
Dativ, bleib doch da.

Doch zum Schluss ist nur noch Ablativ im Haus:
eis / iis - was für ein Graus.

Charlotte, Latein Klasse 6

 

„Die Schule sollte es sich immer zum Ziele setzen, den jungen Menschen als harmonische Persönlichkeit und nicht als Spezialisten zu entlassen."
(Albert Einstein)

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